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Welcher Hauttyp bin ich? Hauttyp bestimmen und passende Pflege finden
Aug 10, 202611 min read

Welcher Hauttyp bin ich? Hauttyp bestimmen und passende Pflege finden

Deine Haut spannt nach der Reinigung, glänzt schnell in der T-Zone oder reagiert plötzlich mit Rötungen? Dann stellst du dir wahrscheinlich genau diese Frage: Welcher Hauttyp bin ich eigentlich? Und genau diese Frage ist der erste Schritt zu einer Pflegeroutine, die wirklich zu deiner Haut passt.

Denn nicht jede Haut braucht dasselbe. Während trockene Haut vor allem nach Feuchtigkeit, Lipiden und Barriereschutz verlangt, braucht fettige oder zu Unreinheiten neigende Haut oft leichte Texturen, talgregulierende Wirkstoffe und eine Pflege, die nicht zusätzlich beschwert. Mischhaut wiederum hat meist mehrere Bedürfnisse gleichzeitig: glänzende Partien in der T-Zone und trockenere Wangen.

In diesem Guide erfährst du, wie du deinen Hauttyp Schritt für Schritt bestimmst, woran du normale, trockene, fettige, Mischhaut, sensible, akne-neigende und reife Haut erkennst und welche Pflege zu welchem Hautbild passt. Außerdem zeigen wir dir, warum Hauttyp und Hautzustand nicht dasselbe sind – und wie dir der Rosental Hauttyp-Berater dabei hilft, deine passende Routine zu finden.

Noch unsicher, was deine Haut wirklich braucht?
Dann starte direkt den Rosental Hauttyp-Berater und finde in wenigen Minuten heraus, welche Pflege zu deinem Hautbild, deinen Bedürfnissen und deiner Routine passt.

Warum dein Hauttyp die Basis jeder Pflegeroutine ist

Viele Hautpflegefehler entstehen nicht, weil ein Produkt grundsätzlich „schlecht“ ist, sondern weil es nicht zum aktuellen Hautbedürfnis passt. Eine zu reichhaltige Creme kann fettige Haut schneller glänzen lassen. Zu aggressive Reinigung kann sensible oder trockene Haut zusätzlich reizen. Und wer unreine Haut komplett austrocknet, riskiert oft eine geschwächte Hautbarriere.

Dein Hauttyp gibt dir deshalb eine wichtige Orientierung: Er zeigt dir, welche Texturen, Wirkstoffe und Routinen deine Haut eher unterstützen – und welche sie möglicherweise überfordern.

Dabei ist wichtig: Ein Selbsttest kann dir eine sehr gute erste Einschätzung geben, ersetzt aber keine dermatologische Diagnose. Wenn deine Haut dauerhaft brennt, stark juckt, entzündlich reagiert oder sich plötzlich verändert, solltest du sie ärztlich abklären lassen.

Hauttyp oder Hautzustand: Was ist der Unterschied?

Im Beauty-Alltag sprechen wir oft von „Hauttypen“ wie trockene Haut, fettige Haut, Mischhaut, sensible Haut, unreine Haut oder reife Haut. Für die Suche und für die Orientierung ist das absolut sinnvoll, weil genau so auch viele Menschen danach googeln.

Fachlich ist die Einordnung etwas differenzierter: Normale Haut, trockene Haut, fettige Haut und Mischhaut gelten als klassische Basistypen. Sensible, akne-neigende oder reife Haut sind häufig eher Hautzustände oder Hautbedürfnisse, die zusätzlich auftreten können. Die PDF empfiehlt genau diese Trennung, weil viele Nutzer:innen sich nicht nur in einer Kategorie wiederfinden, sondern zum Beispiel „trocken und sensibel“ oder „fettig und unrein“ erleben.

Beispiel:

Du kannst trockene Haut haben und gleichzeitig sensibel reagieren.
Du kannst fettige Haut haben und trotzdem Feuchtigkeit brauchen.
Du kannst Mischhaut haben und zusätzlich zu Unreinheiten neigen.

Der Hauttyp ist also deine Basis. Der Hautzustand kann sich je nach Jahreszeit, Hormonen, Stress, Pflege, Alter oder Hautbarriere verändern.

Hauttyp bestimmen in 4 Schritten

Du kannst deinen Hauttyp zuhause mit einfachen Methoden einschätzen. Am besten funktioniert eine Kombination aus Wasch-und-Warte-Test, Spiegelcheck, Löschpapier-Test und einem strukturierten Hauttyp-Quiz.

1. Der Wasch-und-Warte-Test

Reinige dein Gesicht mit einem milden Cleanser und trage danach keine Creme, kein Serum und kein Öl auf. Warte anschließend etwa 30 bis 60 Minuten.

Beobachte danach, wie sich deine Haut anfühlt:

Spannungsgefühl, Schüppchen oder raue Stellen sprechen eher für trockene Haut.
Glanz auf Stirn, Nase und Kinn kann auf Mischhaut hindeuten.
Glanz im gesamten Gesicht spricht eher für fettige Haut.
Wenn sich deine Haut angenehm, ausgeglichen und nicht gereizt anfühlt, kann sie normal sein.

Diese Methode ist besonders hilfreich, weil du deine Haut ohne direkte Produktwirkung beobachtest.

2. Der Spiegelcheck bei Tageslicht

Schau dir deine Haut bei natürlichem Licht an. Achte auf Glanz, Porengröße, Rötungen, trockene Partien, Unreinheiten und Spannungsgefühl.

Frag dich dabei:

Glänzt meine Haut schnell oder nur in der T-Zone?
Sind meine Poren eher fein oder sichtbar vergrößert?
Fühlt sich meine Haut nach der Reinigung angenehm oder gespannt an?
Reagiert sie schnell auf neue Produkte, Temperaturwechsel oder Duftstoffe?
Neige ich zu Pickeln, Mitessern oder Rötungen?

3. Der Löschpapier-Test

Drücke ein dünnes Löschpapier oder Kosmetiktuch sanft auf verschiedene Gesichtspartien: Stirn, Nase, Kinn und Wangen.

Wenn das Papier überall deutlich ölig wird, spricht das eher für fettige Haut. Wenn vor allem die T-Zone ölig ist, die Wangen aber kaum, ist Mischhaut wahrscheinlich. Wenn fast kein Öl sichtbar ist und deine Haut spannt, kann sie trocken sein. Der Report empfiehlt den Löschpapier-Test besonders zur Einschätzung der Sebumverteilung.

4. Hauttyp-Quiz machen

Manchmal ist die Haut nicht eindeutig. Genau hier hilft ein strukturierter Hauttyp-Test, weil er mehrere Faktoren gleichzeitig einordnet: Hautgefühl, Glanz, Trockenheit, Unreinheiten, Sensibilität, Pflegeziele und Routine.

Noch unsicher nach dem Spiegel- und Löschpapier-Test?
Unser Rosental Hauttyp-Quiz hilft dir, dein Ergebnis genauer einzuordnen und eine passende Pflegeroutine für deine Haut zu finden.

Die wichtigsten Hauttypen im Überblick

Normale Haut

Normale Haut wirkt meist ausgeglichen. Sie glänzt nicht stark, spannt kaum, hat eher feine Poren und zeigt selten Unreinheiten. Die Hautbarriere ist in der Regel stabil, trotzdem braucht auch normale Haut tägliche Feuchtigkeit, Schutz und eine Routine, die sie langfristig unterstützt.

Typische Zeichen normaler Haut:

Die Haut fühlt sich nach der Reinigung angenehm an.
Sie ist weder stark ölig noch sehr trocken.
Poren sind eher fein.
Unreinheiten treten nur gelegentlich auf.
Das Hautbild wirkt ebenmäßig und ruhig.

Passende Pflege:
Normale Haut profitiert von einer milden Reinigung, einem hydratisierenden Serum, einer leichten Creme und täglichem Sonnenschutz. Wirkstoffe wie Hyaluron, Glycerin, leichte Antioxidantien und SPF sind ideal, um die Haut ausgeglichen zu halten.

[product-slider hyaluron-supreme-serum,barrier-repair-moisturizer-with-probiotics-and-ceramide,spf30-protecting-moisturizer]

Trockene Haut

Trockene Haut produziert oft zu wenig hauteigene Lipide. Dadurch kann die Hautbarriere geschwächt sein und Feuchtigkeit schneller verloren gehen. Das zeigt sich häufig durch Spannungsgefühl, Schüppchen, raue Stellen oder ein mattes Hautbild.

Typische Zeichen trockener Haut:

Die Haut spannt nach der Reinigung.
Sie wirkt matt oder rau.
Es können sich Schüppchen zeigen.
Die Poren sind eher fein.
Make-up setzt sich schneller an trockenen Stellen ab.

Passende Pflege:
Trockene Haut braucht Feuchtigkeit und Barriereschutz. Sinnvoll sind Wirkstoffe wie Hyaluron, Ceramide, Glycerin und pflegende Lipide. Statt aggressiver Reinigung solltest du auf milde Formulierungen und stärkende Cremes setzen.

Rosental Match:
Für trockene Haut eignen sich zum Beispiel hydratisierende Seren, barrierestärkende Cremes und reichhaltigere Texturen – je nachdem, wie trocken oder empfindlich deine Haut ist.

[product-slider lifting-serum-duo,barrier-repair-moisturizer-with-probiotics-and-ceramide,botanical-lifting-routine]

Fettige Haut

Fettige Haut produziert mehr Talg. Dadurch glänzt sie schneller, besonders auf Stirn, Nase und Kinn, häufig aber auch im gesamten Gesicht. Die Poren wirken oft größer, und es kann schneller zu Mitessern oder Pickeln kommen.

Typische Zeichen fettiger Haut:

Die Haut glänzt schnell nach der Reinigung.
Poren sind sichtbar vergrößert.
Make-up hält oft schlechter.
Die Haut neigt zu Mitessern oder Pickeln.
Reichhaltige Cremes fühlen sich schnell zu schwer an.

Passende Pflege:
Fettige Haut braucht leichte, nicht beschwerende Texturen. Wichtig ist: Auch fettige Haut braucht Feuchtigkeit. Wer sie zu stark austrocknet, kann die Hautbarriere reizen. Wirkstoffe wie Niacinamid, Azelainsäure oder leichte Hydratoren können helfen, das Hautbild auszugleichen.

Rosental Match:
Das Niacinamide Serum kann besonders spannend sein, wenn deine Haut zu Glanz, sichtbaren Poren oder Unreinheiten neigt. Ergänzend können leichte Feuchtigkeitspflege und täglicher SPF sinnvoll sein.

[product-slider niacinamide-serum-pore-refining-concentrate,bakuchiol-supreme-serum,avo-clay-cleansingmask]

Mischhaut

Mischhaut kombiniert mehrere Hautbedürfnisse. Typisch ist eine öligere T-Zone – also Stirn, Nase und Kinn – während die Wangen eher normal, trocken oder empfindlich sein können.

Typische Zeichen von Mischhaut:

Die T-Zone glänzt schnell.
Die Wangen fühlen sich normal oder trocken an.
Poren sind vor allem an Nase und Stirn sichtbarer.
Manche Produkte sind in einer Zone zu reichhaltig und in einer anderen nicht pflegend genug.
Unreinheiten treten häufig eher in der T-Zone auf.

Passende Pflege:
Mischhaut profitiert oft von zonierter Pflege. Das bedeutet: leichte, ausgleichende Wirkstoffe für die T-Zone und etwas mehr Feuchtigkeit oder Barriereschutz für trockenere Partien.

Rosental Match:
Niacinamid kann in der T-Zone helfen, während trockene Wangen von Hyaluron, Ceramiden oder einer stärkeren Feuchtigkeitspflege profitieren können.

[product-slider niacinamide-serum-pore-refining-concentrate,microneedling-effect-treatment-with-multi-peptide-complex,bb-serum-with-ginseng-squalane-relaunch]

Sensible Haut

Sensible Haut reagiert schneller auf äußere oder innere Trigger. Sie kann brennen, jucken, spannen oder zu Rötungen neigen. Wichtig: Sensibilität kann mit jedem Hauttyp kombiniert auftreten. Du kannst also trockene sensible Haut, fettige sensible Haut oder sensible Mischhaut haben.

Typische Zeichen sensibler Haut:

Die Haut brennt oder sticht nach bestimmten Produkten.
Rötungen treten schnell auf.
Temperaturwechsel, Sonne oder Duftstoffe können triggern.
Die Haut fühlt sich oft gespannt oder gereizt an.
Neue Wirkstoffe werden nicht immer gut vertragen.

Passende Pflege:
Bei sensibler Haut gilt: weniger ist oft mehr. Setze auf milde Reinigung, wenige gut verträgliche Produkte, barrierestärkende Wirkstoffe und tägliche UV-Pflege. Ceramide, Panthenol, Hyaluron und Glycerin können sinnvoll sein.

Tipp:
Führe ein kleines Trigger-Tagebuch. Notiere, ob deine Haut auf neue Produkte, Duftstoffe, Temperaturwechsel, Sonne, Alkohol, scharfes Essen oder Stress reagiert. Gerade bei wiederkehrenden Rötungen kann das helfen, Muster zu erkennen.

[product-slider barrier-repair-moisturizer-with-probiotics-and-ceramide,skin-perfecting-set-new,glass-skin-set-1]

Akne-neigende oder unreine Haut

Akne-neigende Haut zeigt häufiger Mitesser, Pickel, entzündliche Papeln oder Pusteln. Sie kann fettig sein, muss es aber nicht. Auch trockene oder sensible Haut kann zu Unreinheiten neigen – besonders wenn die Hautbarriere irritiert ist.

Typische Zeichen akne-neigender Haut:

Mitesser oder Pickel treten regelmäßig auf.
Poren sind oft sichtbar.
Die Haut kann gleichzeitig ölig und gereizt sein.
Pickelmale oder Rötungen bleiben länger sichtbar.
Zu aggressive Pflege verschlimmert das Hautgefühl.

Passende Pflege:
Eine einfache, konsequente Routine ist oft besser als zu viele aktive Wirkstoffe gleichzeitig. Milde Reinigung, ein gezielter Wirkstoff, leichte Feuchtigkeit und nicht-komedogener Sonnenschutz sind eine gute Basis. Niacinamid kann unterstützend wirken, weil es bei öliger, unreiner Haut häufig gut in eine ausgleichende Routine passt.

Wichtig: Bei entzündlicher, schmerzhafter oder sehr ausgeprägter Akne solltest du dermatologisch abklären lassen, welche Behandlung sinnvoll ist.

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Reife Haut

Reife Haut verändert sich mit der Zeit. Sie wird häufig trockener, dünner, empfindlicher und verliert an Elastizität. Feine Linien, Fältchen, ein fahler Teint oder Spannungsgefühl können sichtbarer werden.

Typische Zeichen reifer Haut:

Die Haut wirkt trockener als früher.
Feine Linien und Fältchen werden sichtbarer.
Die Haut verliert an Spannkraft.
Der Teint wirkt fahler.
Die Haut reagiert schneller auf Stress oder falsche Pflege.

Passende Pflege:
Reife Haut profitiert von Feuchtigkeit, Barriereschutz, Antioxidantien und täglichen UV-Schutz. Wirkstoffe wie Hyaluron, Vitamin C, Bakuchiol, Ceramide und pflegende Öle können die Haut glatter, gepflegter und strahlender wirken lassen.

Rosental Match:
Slow-Aging-Pflege, Vitamin C, regenerierende Nachtpflege und täglicher SPF sind besonders gute Bausteine für eine Routine bei reifer Haut.

[product-slider lifting-serum-duo,botanical-lifting-effect-duo,slow-aging-routine-set]

Welche Wirkstoffe passen zu welchem Hauttyp?

Für trockene Haut

Trockene Haut braucht vor allem Feuchtigkeit und Lipide. Hyaluron und Glycerin helfen, Feuchtigkeit zu binden. Ceramide und pflegende Emollients unterstützen die Hautbarriere. Besonders abends kann eine reichhaltigere Pflege sinnvoll sein.

Für fettige Haut

Fettige Haut braucht leichte Texturen, die nicht beschweren. Niacinamid kann helfen, das Hautbild auszugleichen und sichtbaren Glanz zu reduzieren. Auch leichte Feuchtigkeitsseren sind sinnvoll, weil fettige Haut nicht automatisch gut hydratisiert ist.

Für Mischhaut

Mischhaut braucht Balance. Die T-Zone profitiert oft von talgregulierenden Wirkstoffen wie Niacinamid, während trockenere Partien mehr Feuchtigkeit und Barriereschutz brauchen. Hier kann zonierte Pflege besonders sinnvoll sein.

Für sensible Haut

Sensible Haut braucht eine reduzierte Routine mit beruhigenden und barrierestärkenden Wirkstoffen. Panthenol, Ceramide, Hyaluron und Glycerin können helfen, die Haut zu unterstützen, ohne sie zu überfordern.

Für unreine Haut

Unreine Haut braucht eine konsequente, aber nicht aggressive Routine. Leichte Feuchtigkeit, nicht-komedogene Texturen, Niacinamid und gezielte Wirkstoffe können helfen. Zu viele Peelings oder zu häufige Wirkstoffwechsel können die Haut zusätzlich reizen.

Für reife Haut

Reife Haut profitiert von Wirkstoffen, die Feuchtigkeit, Glow, Elastizität und Barriereschutz unterstützen. Dazu gehören Hyaluron, Vitamin C, Bakuchiol, Ceramide und täglicher Sonnenschutz.

Häufige Fehler beim Hauttyp bestimmen

Fehler 1: Hauttyp und Hautzustand verwechseln

Nur weil deine Haut im Winter trockener ist, hast du nicht automatisch dauerhaft trockene Haut. Und nur weil du hormonell bedingt Unreinheiten bekommst, muss deine Haut nicht grundsätzlich fettig sein. Dein Hautzustand kann schwanken – dein Hauttyp ist eher die Basis.

Fehler 2: Fettige Haut austrocknen

Viele denken, fettige Haut brauche keine Feuchtigkeit. Das stimmt nicht. Auch fettige Haut kann dehydriert sein. Wird sie zu stark ausgetrocknet, kann die Hautbarriere gestresst reagieren. Besser sind leichte, hydratisierende Texturen.

Fehler 3: Zu viele Produkte gleichzeitig testen

Wenn du mehrere neue Produkte auf einmal startest, weißt du am Ende nicht, worauf deine Haut reagiert. Gerade bei sensibler, unreiner oder barrieregestörter Haut ist es sinnvoll, neue Produkte Schritt für Schritt einzuführen.

Fehler 4: Sensible Haut überpflegen

Sensible Haut braucht nicht immer mehr, sondern oft weniger. Duftstoffe, aggressive Peelings, Alkohol oder zu viele aktive Wirkstoffe können Reizungen verstärken. Setze lieber auf eine einfache, konstante Routine.

Fehler 5: Nur nach Trends kaufen

Ein Wirkstoff kann noch so beliebt sein – wenn er nicht zu deinem Hautbild passt, bringt er dir nicht unbedingt das gewünschte Ergebnis. Starte deshalb immer mit der Frage: Was braucht meine Haut gerade wirklich?

Welche Pflege passt zu meinem Hauttyp?

Wenn du deinen Hauttyp grob bestimmt hast, kannst du deine Routine gezielter aufbauen.

Eine gute Basis besteht meistens aus:

Milde Reinigung: entfernt Schmutz, SPF und Make-up, ohne die Haut auszutrocknen.
Serum: bringt gezielte Wirkstoffe in deine Routine, zum Beispiel Hyaluron, Niacinamid oder Vitamin C.
Feuchtigkeitspflege: unterstützt deine Hautbarriere und schützt vor Feuchtigkeitsverlust.
Sonnenschutz: schützt täglich vor UV-bedingter Hautalterung und Pigmentveränderungen.

Je nach Hauttyp kannst du diese Basis anpassen. Trockene Haut braucht eher reichhaltigere Texturen. Fettige Haut fühlt sich mit leichten Gel- oder Fluid-Texturen wohler. Sensible Haut sollte möglichst reizarm gepflegt werden. Reife Haut profitiert von regenerierenden und antioxidativen Wirkstoffen.

Jetzt Hauttyp bestätigen und Routine finden:
Mach das Rosental Hauttyp-Quiz und entdecke passende Pflege für deine Haut.

FAQ: Hauttyp bestimmen

Woher weiß ich, welcher Hauttyp ich bin?

Du kannst deinen Hauttyp über den Wasch-und-Warte-Test, einen Spiegelcheck bei Tageslicht und den Löschpapier-Test einschätzen. Achte darauf, ob deine Haut spannt, glänzt, schuppt, schnell rötet oder zu Unreinheiten neigt. Noch genauer wird die Einordnung mit einem strukturierten Hauttyp-Quiz.

Wie erkenne ich trockene Haut?

Trockene Haut spannt häufig nach der Reinigung, wirkt matt, rau oder schuppig und hat eher feine Poren. Sie braucht Feuchtigkeit, Lipide und barrierestärkende Pflege.

Wie erkenne ich fettige Haut?

Fettige Haut glänzt schnell, oft im gesamten Gesicht. Die Poren sind meist sichtbarer, und es kann häufiger zu Mitessern oder Pickeln kommen. Wichtig ist eine leichte, nicht beschwerende Pflege.

Wie erkenne ich Mischhaut?

Mischhaut zeigt meist eine ölige T-Zone und trockenere oder normale Wangen. Sie braucht oft zonierte Pflege: ausgleichende Wirkstoffe für Stirn, Nase und Kinn und mehr Feuchtigkeit für trockenere Partien.

Ist sensible Haut ein eigener Hauttyp?

Im Alltag wird sensible Haut oft als Hauttyp bezeichnet. Fachlich ist Sensibilität jedoch häufig eher ein Hautzustand, der mit trockener, fettiger oder Mischhaut kombiniert auftreten kann. Der Report empfiehlt genau diese Erklärung, weil sie SEO-relevant und gleichzeitig fachlich sauberer ist.

Kann ich trockene und unreine Haut gleichzeitig haben?

Ja. Trockene, barrieregestörte Haut kann trotzdem zu Unreinheiten neigen. Gerade dann ist es wichtig, die Haut nicht zu aggressiv zu reinigen oder auszutrocknen, sondern leichte Feuchtigkeit und gezielte Wirkstoffe zu kombinieren.

Kann sich mein Hauttyp verändern?

Dein grundlegender Hauttyp bleibt oft ähnlich, aber dein Hautzustand kann sich verändern – zum Beispiel durch Jahreszeiten, Hormone, Schwangerschaft, Stress, Alter, Klima oder neue Wirkstoffe.

Wann sollte ich zur Dermatologin oder zum Dermatologen?

Wenn deine Haut dauerhaft brennt, stark juckt, entzündet ist, plötzlich reagiert, wiederkehrende Rötungen zeigt oder du den Verdacht auf Akne, Rosazea oder eine Kontaktallergie hast, solltest du dermatologisch abklären lassen, was deine Haut braucht.

Welcher Hauttyp-Test ist am besten?

Am besten ist eine Kombination aus Selbstbeobachtung und strukturiertem Quiz. Der Wasch-und-Warte-Test zeigt dir, wie sich deine Haut ohne Pflege verhält. Der Löschpapier-Test hilft bei der Einschätzung von Glanz und Talg. Ein Hauttyp-Quiz ordnet zusätzlich deine Bedürfnisse, Ziele und Routine ein.

Wie finde ich die richtige Rosental Routine?

Starte mit deinem Hauttyp und deinen wichtigsten Hautbedürfnissen. Wenn du dir unsicher bist, hilft dir der Rosental Hauttyp-Berater dabei, deine Haut besser einzuordnen und passende Produkte für deine Routine zu finden.

Fazit: Dein Hauttyp ist der Startpunkt, nicht die Schublade

Deinen Hauttyp zu bestimmen hilft dir, deine Pflege bewusster auszuwählen. Trotzdem muss deine Haut nicht perfekt in eine einzige Kategorie passen. Vielleicht ist sie trocken und sensibel. Vielleicht glänzt deine T-Zone, während deine Wangen spannen. Vielleicht verändert sich dein Hautzustand je nach Jahreszeit oder Hormonphase.

Wichtig ist deshalb nicht, deine Haut in eine starre Schublade zu stecken, sondern ihre Signale besser zu verstehen. So kannst du Wirkstoffe, Texturen und Routinen wählen, die wirklich zu dir passen.

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